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Gipfelkonferenz

Charles Lewinsky und Jacob Stickel-

berger präsentieren Monatslieder.

Wenn ein Rechtsanwalt und Chanson-

nier und ein Bestsellerautor zusammen

auf Tournee gehen, dann muss man

einiges erklären. Vor allem, wenn sie

einen Abend lang Lieder präsentieren

wollen und nur einer von beiden singen

kann. Was übrigens auch fürs Gitarre-

spielen gilt.

Angefangen hat das Ganz damit, dass

der Charles den Jacob drängte, doch

endlich mal wieder neue Lieder zu

schreiben. Worauf der sagte: «Ich schreibe eins, wenn Du auch eins lieferst». Und seither, seit mehr als fünf Jahren, treffen sich die beiden einmal im Monat zum Mittagessen, und jeder muss dem anderen einen Liedtext vorlesen. Zum selben vereinbarten Thema, wohlverstanden.

Was ihre Verse anbelangt, sind die beiden einfallsreich. Das besondere daran: Jedes Lied existiert in zwei Fassungen, einer stickelbergerischen und einer lewinskyschen. Die eine wird in bewährter Berner Troubadouren-Manier gesungen, die andere vorgelesen. Manchmal haben sich aus dem gemeinsamen Thema ganz ähnliche Lieder ergeben. Aber eben nur manchmal. Meist haben sich die beiden vom selben Startpunkt aus in ganz verschiedene Richtungen verlaufen. Jedes Lied existiert gewissermassen als A- und B- Seite. Und genau das macht den Reiz für den Zuhörer aus.

Charles Lewinsky und Jacob Stickelberger haben die Messlatte hoch gesetzt. Blödeleien auf hohem Niveau und Nonsens mit Tiefgang sind das Markenzeichen der beiden.

Weitere Infos: www.lewinsky.ch und www.stickelberger.ch